Wer Räume aufteilen oder eine neue Wand einziehen möchte, steht vor der Frage: Gipskarton oder Mauerwerk? Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Als Trockenbau-Fachbetrieb erklären wir, wann welche Lösung die bessere Wahl ist.
Die Stärken des Trockenbaus
Gipskartonplatten ermöglichen schnelles, sauberes Arbeiten ohne Trocknungszeiten. Eine Trennwand, die im Massivbau mehrere Wochen Aushärtezeit benötigt, ist im Trockenbau innerhalb von Tagen fertig verputzt und tapezierbereit.
Weitere Vorteile auf einen Blick:
- Gewicht: Gipskartonwände sind deutlich leichter als Mauerwerk, was bei Holzbalkendecken oder Altbauten entscheidend sein kann.
- Flexibilität: Leitungen für Strom, Wasser oder Belüftung lassen sich problemlos in die Konstruktion integrieren.
- Dämmung: Durch die Hohlraumbauweise können Dämmmaterialien für Schall- und Wärmeschutz eingelegt werden.
- Gestaltung: Gebogene Wände, Nischen und abgehängte Decken sind im Trockenbau einfacher und kostengünstiger umsetzbar als im Massivbau.
Wann ist Mauerwerk die bessere Wahl?
Tragende Wände müssen immer gemauert oder aus Stahlbeton sein. Auch wenn hohe mechanische Belastbarkeit gefragt ist, zum Beispiel für schwere Regale oder Küchenmöbel, bietet Mauerwerk Vorteile. Gleiches gilt für Außenwände und feuchtebelastete Bereiche ohne entsprechende Abdichtung.
Schallschutz richtig umsetzen
Ein häufiger Irrtum: Trockenbau bietet schlechten Schallschutz. Das stimmt nur bei einfacher Ausführung. Mit doppelter Beplankung, schallgedämmter Unterkonstruktion (Federschienen) und Mineralwolle-Füllung erreichen wir Schallschutzwerte, die an Mauerwerk heranreichen oder dieses sogar übertreffen.
Wenn Sie wissen möchten, welche Lösung für Ihr Projekt am besten geeignet ist, stehen wir für eine kostenlose Beratung zur Verfügung.